Jaspers Edelsteinlexikon von B bis I


Jaspers Edelsteinempfehlung für das Sternzeichen Steinbock:

Baumachat

Namensgebung:

Bei einem Baumachat spricht man von einem weißen Mineral mit grünen Einschlüssen. Es handelt sich eigentlich nicht um einen Achat, sondern um einen Quarz. Die Bezeichnung "Baumquarz" wäre also treffender, aber die Bezeichnung hat sich bisher so eingebürgert und ist so geläufig, dass sie beibehalten wurde. 

 


Fundorte/Vorkommen:

Am häufigsten kommt der Baumachat in Australien, Indien und den USA vor, dort sind auch die größten bekannten Fundorte. 

 

Besonderes:

Bereits in der Antike wurde der Baumachat für Siegelringe verwendet. Das Siegel wurde in heißes Wachs gedrückt und für die Versiegelung von Schriftstücken verwendet. Das Baumachat-Siegel konnte diese Prozedur unbeschadet überstehen.


Jaspers Edelsteinempfehlung für das Sternzeichen Löwe:

Bergkristall

Namensgebung:

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Fundorte/Vorkommen:

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Besonderes:

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Jaspers Edelsteinempfehlung für das Sternzeichen Skorpion:

Blauquarz

Namensgebung:

Die Namensgebung beim Blauquarz ist etwas unspektakulärer als bei den anderen Edelsteinen. Der Name ist auf die blaue Färbung des Quarzgesteins zurückzuführen. 


Fundorte/Vorkommen:

Bereits im 18. Jahrhundert wurde Blauquarz in der Nähe von Golling (Salzburg, Österreich) gefunden. Auch in vielen weiteren Ländern gibt es Blauquarz Fundorte: Italien, Afrika, China, Brasilien und Spanien.

 

Besonderes:

Der Blauquarz wird auch oft als Aventurin Blau oder Saphirquarz bezeichnet und oft mit dem Hals-Chakra in Verbindung gebracht. Blauquarze gehören zur Mineralklasse der Oxide und bekommen ihre blaue Farbe von unterschiedlichen Einlagerungen im Quarz, häufig sind auch schillernde Mineralplättchen im Gestein eingeschlossen. 


Jaspers Edelsteinempfehlung für das Sternzeichen Schütze:

Calzit orange

Namensgebung:

Der Calzit orange oder auch Orangencalzit bekam seinen Namen aufgrund seiner Farbe. Manche Stücke, vor allem wenn sie geschliffen sind, laden ein sie einfach in den Mund zu stecken, weil sie aussehen wie Bonbons.


Fundorte/Vorkommen:

Es gibt sehr viele Vorkommen und Fundorte von Calzit, hauptsächlich findet man ihn in: Südafrika, Indien, Brasilien, Österreich, USA, Mexiko, Indien und Osteuropa. Die größten Vorkommen von Calcit sind meist auf Ablagerungen der Meere zurück zu führen, da sich Bestandteile von Schalentieren und Skelette anderer Meeresbewohner dort absetzen.

 

Besonderes:

Schon die Indianer Mexikos glaubten, dass dieser Stein besondere "Kräfte" hat. Sie waren der Überzeugung, dass diese Edelsteine am Tag so viel Sonnenlicht speichern können, dass sie in der Nacht weiterleuchten. Daher haben sie Calzit auch oft als brennende Steine bezeichnet und setzten ihn zum Schutz vor bösen Geistern ein. Die Farbe kann variieren und reicht von orange, rötlich bis bräunlich, honig- bis zitronengelb über leuchtend und warme grüntöne bis hin zu blau.


Jaspers Edelsteinempfehlung für das Sternzeichen Skorpion:

Hämatit

Namensgebung:

Die Namensherkunft des Hämatits ist auf den Eisengehalt und die roten Farbeinschläge zurückzuführen, Hämatit leitet sich nämlich vom griechischen Wort "hämatoeis" ab, das übersetzt "blutig" bedeutet. In pulverisierter Form und in dünnen Plättchen hat der Hämatit tatsächlich eine blutrote Farbe.


Fundorte/Vorkommen:

Es gibt über 9000 Fundstätten, an denen Hämatit bereits nachgewiesen werden konnte. In Deutschland wurde Hämatit zum Beispiel schon im Mittelalter im Thüringer Wald abgebaut. Das Mineral findet man aber auf der ganzen Welt verstreut: Italien, Frankreich, Ukraine, Spanien, Brasilien, Australien, Russland, Marokko, uvm.

 

Besonderes:

Eine fantastische Besonderheit des Hämatit Edelsteins ist der Spiegelglanz, da er einen sehr hohen Metallgehalt von etwa 65% hat, zeigt er in polierter Form einen fast spiegelartigen Metallglanz. Der Hämatit ist in der Regel schwarz, braunrot oder schwarzgrau.
Faszinierend ist außerdem, dass wissenschaftliche Untersuchungen ergeben haben, dass das Mineral nicht nur auf der Erde vorkommt, sondern auch auf dem Mars nachweisbar ist.


Jaspers Edelsteinempfehlung für das Sternzeichen Wassermann:

Howlith

Namensgebung:

Benannt wurde dieser Edelstein nach dem kanadischen Geologen und Chemiker Henry How. Er hat ihn erstmals beschrieben, nachdem er in einer Gipsmine entdeckt wurde. Zuerst war er als "Silico-Boro-Calzit" bekannt, erst später wurde er zu Ehren Henry Hows umbenannt.


Fundorte/Vorkommen:

Der Howlith zählt zu den seltenen Mineralen der Welt und so konnte ein Vorkommen erst an ca. 30 Fundorten weltweit festgestellt und nachgewiesen werden. Zu den Fundorten zählen unter anderem Nordhausen und Diepholz/Deutschland, die Slowakei, sowie Serbien, Mexiko und Kanada.

 

Besonderes:

Häufig wird der Howlith mit dem Magnesit verwechselt, dieser ist auch von braunschwarzen Adern durchzogen und ähnelt der begehrten Marmorierung von Türkis. Darum wird der Magnesit sehr häufig eingefärbt und als Imitat des Türkis verkauft.



 

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